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Dauerbrenner:

Es ist üblich, Organisationen „Staat“ zu nennen, die unter dieser Bezeichnung von den „Vereinten Nationen“ oder von mächtigen Staaten anerkannt sind, ohne eine territoriale Friedensordnung sicher und dauerhaft durchzusetzen, und die Benennung Mächten zu verweigern, die diese Aufgabe mit großer Sicherheit dauerhaft erfüllen. Mit der Eigenschaft verbindet eine Vielzahl der Staaten internationale Pflichten, Rechte und Vergünstigungen, mit ihrem Fehlen deren Versagung und Nachteile. Die genannte Praxis gefährdet Frieden oder trägt zu seiner Gefährdung bei, indem sie die für Frieden unerlässliche Behauptung und Entfaltung einer Macht als Staat, die dessen Merkmale erfüllt, behindert und/oder unfriedliche bis gewaltsamen Aktionen von Mächten ermutigt oder unterstützt, die die friedensförderlichen Merkmale des Staatsbegriffs nicht erfüllen. Jede Gesellschaft und Jedermann sollte darauf bedacht sein, dass ihr Gemeinwesen die Merkmale des Staates erwirbt oder weiterhin erfüllt, um dem Frieden zu dienen.
Worte über Werte sind, wenn sie diese nicht eindeutig beschreiben, wie Handgranaten oder Autoreifen - sie können explodieren oder implodieren ! Denn allzu oft gilt dem einen als positiver Wert, was dem anderen als Übel erscheint, obwohl es beide mit demselben Namen bezeichnen, oder beide meinen mit derselben wertenden Bezeichnung Unterschiedliches oder auch Gegensätzliches.
Wer von Populismus redet, befasst sich damit entweder - lobend oder kritisch - mit Demokratie, oder er ist selbst der demokratievergessene Agitator, als den er den von ihm so genannten Populisten beschimpfen will. Wer es mit dem Gemeinwohl ehrlich meint, macht - stattdessen oder wenigstens zugleich - eine klare, inhaltsvolle politische Aussage.