PRO RE PUBLICA

Europäische Gipfeltreffen Februar 2017
European Summit Meetings February 2017
von/by Dr. Christian Heinze
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Stand dieser Seite: 3.2.2017


Anlässlich verschiedener „Gipfel“ vom Februar 2017:

Wie die Presse berichtet, haben sich Francois Hollande und Angela Merkel getroffen und ihr Mantra wiederholt, wonach Europa ein klares, gemeinschaftliches Bekenntnis zur Europäischen Union und zu allem benötigt, was wir erreicht haben, sowie zu den Werten unserer freiheitlichen demokratischen Demokratien.

Was ihnen erreicht zu sein scheint erweist sich als Illusion. Das betrifft nicht nur die “Union” (durch eine verunklärte Verfassung) sondern auch „Demokratien“. Vorgebliche „Führung“ wie durch Juncker und Schulz personalisiert kann nicht das Ergebnis funktionsfähiger Demokratie sein.

Was Europa wirklich braucht ist Rückkehr zu klaren konkreten inhaltsvollen Vereinbarungen über bestimmte Politiken und Aktionen handlungsfähiger Staaten anstelle von vagen „Werten“, die explodieren können wie Handgranaten oder implodieren wie Autoreifen.

Zum Beispiel: Viktor Orban folgen bei seiner Ablehnung der europäischen Flüchtlingspolitik als “selbst-zerstörerisch und naiv ”. Wenn es Europa versäumt, Mauern (mit Toren) um sein Territorium zu bauen um Immigration zu kontrollieren, wird es in die Katastrophe nicht nur von Anti-Immigration sondern von Fremdenhass und schließlich Rassismus abgleiten.

Oder was russische “Aggressivität” betrifft: Wie kann Europa die Ukraine oder Baltenstaaten (oder sich selbst) retten ohne dass seine Völker und Streitkräfte und besonders diejenigen Polens innerlich entschlossen sind, sie zu verteidigen?
On the occasion of several „Summits“ of February 2017:

As the press reports: Francois Hollande and Angela Merkel met and repeated their mantra that Europe needs “a clear, common commitment to the European Union, to what we have accomplished, and to the values of our liberal, democratic democracies.”

What seems to them to have been accomplished is proving an illusion. This refers not only to “Union” (through an unclear constitution) but also to “Democracies”. Purported “leadership” as personalized by Juncker or Schulz could never arise from functional democracy.

What Europe really needs is return to clear concrete substantial agreements and actions of operable States instead of vague “values” that can explode like handgranates or implode like automobile-tires.

For example: Follow Viktor Orban in denouncing the EU policy on refugees as “self-destructive and naïve”. If Europe fails to build walls (with doors) around its territory in order to control immigration, it shall slide into the catastrophe of not only anti-immigration but anti-foreignerism and eventually racism.

Or, as concerns Russian “aggressiveness”: How can Europe save Ukraine or the Baltic states (or itself) unless its people and armed forces and particularly those of Poland are decided at heart to defend them ?


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